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August Graf von  Werder
deutscher Graf und Feldherr, geboren 12. September 1808 auf dem  Vorwerk Schlossberg (Ostpreußen),  gestorben 12. September 1888 auf Gut  Grüssow (Pommern); Sohn eines Stabmajors; Truppenführer im  deutsch-französischen Krieg.
1846 war er Hauptmann im Generalstab des 1. Armeekorps, 1866 Divisionskommandeur.
Zu Beginn des Kriegs 1870/71 hatte er den Oberbefehl über das Belagerungskorps von Straßburg, wo er am 28. September 1870  die Übergabe der Festung erzwang und mit Großherzog Friedrich I. von Baden  einrückte. Anschließend belagerte er den für die Franzosen wichtigen Stützpunkt Belfort. Er  nahm Dijon in Besitz und drängte bei Nuits die französische Division Cremer zurück. Im Januar 1871 besiegte er eine von Bourbaki geführte Armee.
Nach dem Krieg wurde Werder  kommandierender General des XIV. Armeekorps in Karlsruhe und führte dieses bis  1879.
Er wurde in den Grafenstand erhoben und zog sich auf sein pommersches Gut Grüssow zurück.