1061

Erwähnung der Burkardus und Mezilo de Zolorin

1095

Adalbertus de Zolro, Stifter, Graf Friedrich, Schirmvogt von Alpirsbach

1423

Zerstörung der ältesten Burg durch die schwäbischen Reichsstädte nach fast einjähriger Belagerung

1430

versuchte Graf Eitelfritz, mit dem Wiederaufbau der Burg zu  beginnen, doch am  Morgen des 15. Juni erschienen an die sechs Haufen Ritter und Fußvolk aus der Stadt Augsburg, vertrieben die Bauleute und zerstörten das  Aufgebaute.

1434

Geburt von Graf Jos Niclas I.

1454

Neuer Burgbau durch Graf Jos Niklas I. von Zollern

1454-56

Der Markgrafenturm durch Kaiser Friedrich III. von Habsburg  und

1488

der Bischofsturm durch Friedrich von Augsburg gegründet.

1490-1530

Graf Eitel Friedrich II. Graf Eitel Friedrich III. und Karl I. vollenden den 2. Burgbau

1576

Neue Befestigung der Burg; im Zeughaus sind 300  Harnische untergebracht.

1613

Der Markgrafenturm wird erneuert

1615

Beschädigung der Burg durch Hagelschlag

1623

Errichtung der Basteien durch Johann Georg, Fürst zu Hohenzollern-Hechingen

1634

Vom 3. April - bis

1635

den 1. November württembergische Besatzung auf der Burg

1641

Vollendung der neuen Bastei

1667

Öffnungstraktat mit Österreich und demgemäß

1668

Anlage des Österreichischen Vorwerks.

1693

Erneuerung des Öffnungstaktats mit Österreich

1744

16.  Dezember, die Österreicher werden von den Franzosen vertrieben, die bis

1745

den 27. April auf der Burg hausen.

1798

Die Österreichische Besatzung verlässt die Burg, die nun verfällt.

1819

Besuch des Kronprinzen von Preußen

1822

Die Burg wird zum Teil abgebrochen.

1823

Ein neuer Wartturm und ein Zeughaus werden erstellt. Die Michaelskapelle wird erneuert.

1844

Ein Blitz zerstört das Glockentürmchen der Kapelle.

1846

14. September, König Friedrich Wilhelm IV. und die Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen und Hohenzollern-Hechingen vereinigen sich zur wiederherstellung der Stammburg.

1850

23. September, Friedrich Wilhelm IV. legt, nachdem er am Tag zuvor in Hechingen  eintraf, den Grundstein
 zur neuen Burg.

1851

23. August, Erbhuldigung, die hohenzollerischen Lande  huldigen König Friedrich IV. unter der Königslinde
 auf dem Burghof

1856

3. Oktober, Besuch des Königs Friedrich Wilhelm IV. der Königin Elisabeth, des Prinzen von Preußen, und
 des Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen. Übergabe  der wiederhergestellten Burg. Grundsteinlegung zum
Altar in der ev. Kapelle.
Preußische Besatzung im Wehrhaus der Burg.

1862

8. Oktober, Besuch des Preussischen Kronprinzen mit  Gemahlin

1866

7. Mai, Wegen der Mobilmachung Preußen gegen Österreich verläßt die  Garnison die Burg und zieht nach
 Rastatt
3. Juli, Besetzung der Burg durch  die Württemberger, diese ziehen bereits am 24. Juli wieder ab.

1867

Neue Besatzung der Burg durch das 19. preuß. Infanterie-Regiment,
30.September, Schlußsteinlegung in der ev. Kapelle durch den Grafen  Stillfried-Alkantara.
3. Oktober, Übergabe der vollendeten Burg durch Graf Stillfried-Alkantara an König Friedrich Wilhelm I.
von Preußen und Enthüllung des Standbildes des Königs Friedrich Wilhelms IV.  Rekesekration der Michaelskapelle.

1870

21. Juli, Abmarsch der Garnison infolge der Kriegserklärung an Frankreich.

1871

26. August, Prinz Albrecht von Preußen mit Gemahlin besuchen die Burg.
11. September, neue Besatzung durch das 6. bad. Infanterie-Regiment Nr.  114

1875

25. Mai, General von Werder, der Sieger von Belfort besucht die Burg,
17. Juli, Eintreffen des Prinzen Georg von Sachsen auf der Burg

1880

5. August, Einweihung der von der Fürstlich Hohenzollerischen Familie dem  Andenken der am 17. Juli 1859 gestorbenen Prinzessin Stefanie von Hohenzollern und des in der Schlacht bei Königgrätz tödlich verwundeten,
am 5. August 1866 in Königinhof gestorbenen Prinzen Anton von Hohenzollern, in der St.  Michaelskapelle errichteten Gedenktafel.

1882

Kronprinz Wilhelm wird am 6. Mai in Podsdam geboren (gest. am 20.7.1951 in Hechingen)

1886

3. August, Besuch seiner Kgl. Hoh. des Prinzen Wilhelm von Preußen (nachmaligen Kaiser Wilhelm II.) auf der Burg Hohenzollern

1890

2. Juli, besuch Ihrer  Kgl. Hoh, der Fürst Leopold von Hohenzollern und  Leopold von Preußen auf der Burg.

1892

 15. Juli, es treffen auf der Burg ein: Fürst Leopold von Hohenzollern mit  König Karol von Rumänien, ferner Prinz Ferdinand von Hohenzollern, Thronfolger  von Rumänien, mit Braut Prinzessin Marie von Edinburgh, deren Geschwister Prinz  Alfred und Prinzessin Victoria und Mutter, die Herzogin von Edinburgh, Schwester  des regierenden Kaisers Alexander von Russland

1893

9. November, Besuch seitens Sr. Majestät des Deutschen Kaisers Wilhelm II.  und des Fürsten Leopold von Hohenzollern.

1895

28. Juli, Seine Kaiserl. Hoheit der Kronprinz Wilhelm mit Prinz  Eitel-Friedrich statten in Begleitung des Fürsten Leopold der Burg einen Besuch  ab.

1897

25. Oktober. - es treffen ein, der Fürst Leopold von Hohenzollern, Herzog  Emanuel von Bendome und seiner Gemahlin Henriette, geborene Prinzessin von  Flandern, Erbprinz Wilhelm und Prinz Friedrich von Hohenzollern
nebst Gemahlin,  geb. Prinzessin von Thurn und Taxis.

1899

9. September, Seine  Majestät der Deutsche Kaiser stattet, aus Manövern  bei Ludwigsburg kommend,
seiner Stammburg einen Besuch ab. In seiner Begleitung sind Fürst Leopold von Hohenzollern, Prinz Albert zu Schleswig-Holstein, der  Earl of Lonsdale, General von Hanke, Staatsminister Graf von Bülow, Graf  Eulenberg, Exzelenz von Lucanus, General von Plessen, Oberstallmeister Graf  Wedel, General von Scholl, Oberst von Mackensen.

1904

9. August, Besuch von Ihrer Majestät, der Königin-Witwe Karola von Sachsen, Fürst Leopold von Hohenzollern,
der Kronprinz von Rumänien nebst Gemahlin und Kindern Prinz Karl und Prinzessin Elisabeth, Prinz Friedrich
von  Hohenzollern mit Gemahlin.

1906

Am 16. Juli, stattet Kaiser Wilhelm II. und Gefolge auf Ihrer Rückreise von  der Beerdigung des Fürsten
Leopold von Hohenzollern der Burg einen Besuch ab.

1911

22. November, der Kaiser Wilhelm II. besichtigt in Begleitung des Fürsten  Wilhelm von Hohenzollern und der Fürstenbergischen Herrschaften die durch ein Erdbeben entstandenen Schäden.